Neues Mehrgenerationenhaus soll 2021 fertig sein

11.01.2018 09:38

Anfang 2021 möchte die Stadt ihr neues Mehrgenerationenhaus (MGH) in Betrieb nehmen. Die Planungen dafür laufen nun an.

„Wir müssen zunächst wissen, welche Räumlichkeiten wir brauchen“, erklärt der Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Stephan Langhard. Der für den Betrieb des MGH zuständige Fachbereich Jugend, Soziales, Kultur und Sport habe den Bedarf zusammengetragen. Neben dem Städtischen Familienzentrum – geplant wird die Kita als viergruppige Einrichtung – werden Räume für verschiedene Altersgruppen benötigt. Die Stadtbücherei hat bereits eine neue Heimat gefunden und wird 2019 in die Passage am Markt ziehen.

Konkrete Gestaltung noch offen

Ein Planungsbüro soll nun die Grundlagen ausarbeiten, zum Beispiel wie viel umbauten Raum man für das neue MGH benötigen würde, erklärt Stephan Langhard. Die konkrete Gestaltung sei noch offen. Zur Verfügung steht das von der Stadt erworbene Grundstück mit dem Mehrfamilienhaus Voerder Straße 123, das im Eck Neustraße/Voerder Straße rückwärtig an das Außengelände des Hauses Ennepetal angrenzt. „Ich gehe davon aus, dass das Haus Voerder Straße 123 nicht abgerissen wird“, so Langhard. Mit dem Nachbarhaus zusammen handele es sich um ein schönes Ensemble, das mit relativ geringem Aufwand ansehnlich gestaltet werden könnte. „Das schränkt uns planerisch etwas ein“, so Langhard. Denkbar sei aber auch, einen Teil des MGH im Erdgeschoss einzurichten und den Kindergarten in Form eines Anbaus zu errichten.

„Wir wollen in diesem Jahr so weit kommen, dass wir Förderanträge stellen können“, sagt Langhard. Um weiter eine Förderung als Mehrgenerationenhaus erhalten zu können, muss die Begegnung der Generationen in einem Komplex möglich sein. Läuft alles nach Wunsch, könnte die Planung 2018 abgeschlossen werden, 2019 die Ausschreibung erfolgen und anschließend gebaut werden, so dass Anfang 2021 das neue MGH fertig wäre.

Text aus WR vom 11.01.2018 (Hartmut Breyer).

 Foto aus WR vom 11.01.2018.