Jahreshauptversammlung beim Heimatverein Voerde

16.04.2018 16:16

Auf der Leinwand waren sie zu sehen: die amtierende Ehrennachtwächterin Friedel Hillner und das bunte Kirmesgeschehen in Voerde. Es waren Fotos vom vergangenen Jahr. Szenen, die Lust auf Kirmes machen.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Voerde im Hotel-Restaurant „Rosine“ stand die Planung für 2018 und damit auch für das größte Volksfest Ennepetals, die Voerder Kirmes. Vom 9. bis 12. Juni werden sich wieder die Karussells drehen und vergnügte Menschen auf dem Kirmesplatz und auf der Lindenstraße zu sehen sein.

Plakat liegt noch nicht vor

„Es wird wieder ein tolles Fest werden“, versprach der erste Vorsitzende des Heimatvereins Voerde, Hans Martin Heimhardt. Ein Plakat zur Kirmes lag - wie sonst immer in der Jahresversammlung - noch nicht vor, aber der Vizechef des Vereins, Robert Dörnen, präsentierte per Beamer den Kirmessticker 2018.

Doch schon vor dem Kirmesstart am 9. Juni stehen die Voerder im Kirmesfieber. Wer wird die Würde des Ehrennachtwächters oder der Ehrennachtwächterin erhalten? Am 17. Mai wählen die dem Heimatverein angeschlossenen Vereine die Persönlichkeit, die die Kirmes repräsentiert, nicht nur an den Voerder Kirmestagen, sondern auch bei den Volksfesten in Schwelm, Gevelsberg und Haspe. Mit den Insignien des Ehrennachtwächters versehen wird die Frau oder der Mann am 30. Mai bei der offiziellen Kürung in der ausgebauten Scheune des Gutes Braband auf der Voerder Höhe.

Maibaum wird aufgestellt

Doch bevor gefeiert wird, wird noch richtig aufgeräumt. Am 21. April nimmt der Heimatverein am Frühjahrsputz der Stadt teil und nimmt sich dabei, wie kann es anders sein, den Kirmesplatz vor. Am 30. April wird nach alter Sitte an der Friedensglocke am „Zöncheneingang“ der Maibaum aufgestellt. Dazu zählt immer ein kleiner Umzug. Im vergangenen Jahr drehte er eine Ehrenrunde um den Voerder Kreisel, rief Vorsitzender Heimhardt wieder in Erinnerung. Am 5. Mai heißt es wieder „Prölken Koffi“ im Gemeindehaus an der Johanneskirche. Dann gibt es noch die monatlichen plattdeutschen Stammtische unter Leitung von Inge Röße und die vereinsoffenen Stammtische jeweils in der „Rosine“. Gerd Fischer plant wieder eine Wanderung zu den Ennepe-Quellen bei Halver.

Besuch in der Kluterthöhle

Am 15. September wird die Kluterthöhle besichtigt, anschließend gegrillt. Der traditionelle und bisher immer ausverkaufte Heimatabend findet am 9. November wieder in der Aula der Evangelischen Stiftung Loher Nocken statt, und am 29. November wird der Weihnachtsbaum aufgestellt. „Am Adventsmarkt im Dezember an der Johanneskirche sind wir auch wieder dabei“, kündigte Hans Martin Heimhardt an.

In seinem Vorstandsbericht ging Heimhardt auch auf die im vergangenen Jahr eröffnete Geschäftsstelle in der Lindenstraße ein. „Dort finden Vorstandssitzungen und Redaktionsbesprechungen für das ,Voerder Heimatblättches’ statt.“ Heimhardt würdigte die Arbeit der neuen Redakteurin Rita Waescher und versprach auch feste Öffnungszeiten für Besucher der Geschäftstelle. 

Der von Matthias Wutzke vorgelegte Kassenbericht wurde von den anwesenden Mitgliedern des Vereins einstimmig angenommen. Neue Kassenprüferin ist Melanie Plätz. Der Heimatverein Voerde hat aktuell 578 Mitglieder, das sind zehn weniger als im Vorjahr.

Text aus WR vom 16.04.2018 (Hans-Jochem Schulte).

 

 Foto aus WR vom 16.04.2018.